AbstractDie vier isomeren Dichlorthiophene 2,3‐, 2,4‐ und 2,5‐Dichlorthiophen wurden bezüglich ihrer Reaktivität, vor allem bei FRIEDEL‐CRAFTSSchen Reaktionen untersucht. Die erhaltenen Ketone wurden z. T. in potentielle Thiosemicarbazone übergeführt.Mit ß‐Chlorpropionyl‐chlorid entstanden die jeweiligen isomeren Chlorketone in hohen Ausbeuten, aus denenMANNICH‐Basen durch Substitution des Chloratoms durch sekundäre Amine synthetisiert wurden. Sie zeigen Oberflächenanästhesie, die etwa 5–6mal so stark wie die des Cocains und etwa halb so stark wie die des Falicains ist.Die Darstellung der vier isomeren Dichlorthiophen‐aldehyde in hohen Ausbeuten wird beschrieben. – Das chemische Verhalten des 2,3‐Dichlor‐5‐acetyl‐thiophens wurde untersucht. Einige Reduktionsmittel führen durch partielle Chlorabspaltung zu substituierten 3‐Chlorthiophenen. Für deren Darstellung werden auch andere Wege angegeben.2,3,5‐Trichlorthiophen wurde ebenfalls in seinem Ve