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ÜBer die Polymerisation von α‐Aminosäure‐N‐carboxyanhydriden (1,3‐Oxazolidin‐2,5‐dionen...
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ÜBer die Polymerisation von α‐Aminosäure‐N‐carboxyanhydriden (1,3‐Oxazolidin‐2,5‐dionen) und α‐Aminosäure‐N‐thiocarboxyanhydriden (1,3‐Thiazolidin‐2,5‐dionen)
作者:
Hans R. Kricheldorf,
期刊:
Die Makromolekulare Chemie
(WILEY Available online 1974)
卷期:
Volume 175,
issue 12
页码: 3325-3342
ISSN:0025-116X
年代: 1974
DOI:10.1002/macp.1974.021751201
出版商: Hüthig&Wepf Verlag
数据来源: WILEY
摘要:
AbstractDas Polymerisationsverhalten der cyclischenN‐Carboxyanhydride (NCA) undN‐Thiocarboxyanhydride (NTA) des Glycins, Alanins, Phenylalanins, Leucins, Valins und Prolins wurde verglichen. Die α‐Aminosäure‐NTA (4a–f) polymerisieren unter vergleichbaren Bedingungen stets langsamer und liefern schlechtere Ausbeuten sowie niedrigere Polymerisationsgrade als die strukturanalogen NCA (3a–e). Mit zunehmender Raumerfüllung des 4‐ständigen Substituenten nimmt die Reaktivität stark ab, so daß das Valin‐NTA (4e) nur noch unter drastischen Bedingungen zu Oligomeren umgesetzt werden kann. Bei Katalyse mit primären Aminen wird die Gleichung DP=[M]/[I]im Falle der α‐Aminosäure‐NTA selbst für [M]/[I]‐Werte<50 nicht erfüllt. Tertiäre Amine sind bei NCA und NTA um so wirksamere Katalysatoren, je größer der pK‐Wert ist. Speziell beim Prolin‐NTA (4f) führen tertiäre Amine mit sterisch leicht zugänglichemN‐Atom (Pyridin, “Dabco”) in Konkurrenz zur Polymerisation auch zur Bildung des cyclischen Dimeren 1,2,4,5‐Bis(trimethylen)piperazin‐2,5‐dion (5). Dabei spielt der pK‐Wert des Katalysators keine Rolle, wohl aber die Monomerk
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